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Kreativität von Radio- und Filmemachern begeisterte die Jury

„Work-Life-Balance“ und „Bürgermedien für Demokratie und Toleranz“ - diese Themen haben die Gewinner des Deutschen Bürgermedienpreises und des Internationalen Bürgermedienpreises 2014 besonders gut umgesetzt.

Preisverleihung im Bennohaus Münster: Deutscher und Internationaler Bürgermedienpreis 2014

Münster. Trophäen, strahlende Gesichter und ein roter Teppich: Am vergangenen Samstag fand im Bürgerhaus Bennohaus die Preisverleihung des Deutschen Bürgermedienpreises und des Internationalen Bürgermedienpreises 2014 statt. Rund 80 Gäste verfolgten die bilinguale Veranstaltung.

Der Deutsche Bürgermedienpreise ehrte Audio- und Videobeiträge zum Thema „Bürgermedien für Demokratie und Toleranz – gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Der beste Beitrag in der Kategorie Audio kam von Franziska Klemm und ihrer Projektgruppe aus Eisenach, Sieger in der Kategorie Video wurden Christian Schega und Kristiana Förtsch aus Ludwigsburg. Dr. Wolfgang Ressmann, Vorsitzender des Bundesverband Bürger- und Ausbildungsmedien, betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit dieser Thematik: „Rassismus und Rechtsextremismus – diese Begriffe bedrohen Europa und sind das Gegenteil von Demokratie und Toleranz und damit von dem, was Bürgermedien wollen.“ Auch Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt, betonte in einer Videobotschaft: „Für eine pluralistische Gesellschaft sind Bürgermedien unverzichtbar – sie tragen zu demokratischem Engagement bei.“ Jurymitglied und Geschäftsführer des Wortwerk-Weimar Christian Stadali zeigte sich begeistert von der Qualität der eingereichten Beiträge und der unterschiedlichen Auseinandersetzung mit dem Thema, die vom zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart reichte und mit dem Gewinner des Audiopreises sogar eine Dystopie umfasste.

Tosenden Beifall gab es auch für die Teilnehmergruppe um Carina Lassek aus Münster, die mit ihrem Kurzfilm „Oh Eddy“ den Internationalen Bürgermedienpreis in der Kategorie Video gewann. Auf humorvolle Weise wurde hier das vorgegebene Thema „Work–Life–Balance: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ umgesetzt. Die Frage “Should we work to live or should we live to work?” warf Armin Ruda, Vorsitzender des Bundesverbands Offene Kanäle, auf. Er lobte Heiko Alfers aus Wilhelmshaven, Gewinner in der Kategorie Audio, der Interviews mit Bundeswehrsoldaten führte und damit dieses für Radioproduzenten schwierige Thema gekonnt umsetzte. Die Sieger wurden mit Geldprämien in Höhe von bis zu 1000 Euro oder der Teilnahme an einem internationalen Mediencamp ausgezeichnet.

Träger der Bürgermedienpreise sind der Bundesverband Bürger- und Ausbildungsmedien, das Bürgerhaus Bennohaus und der European Youth4Media Network e.V. in Kooperation mit dem Bundesverband Offene Kanäle. Der Deutsche Bürgermedienpreis wurde gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung und die Medienanstalten der Länder.

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